ABGEDREHT


Die Dreharbeiten dauerten vier Tage - unter widrigen Bedingungen. Ganz ehrlich: Das war ganz schön abgedreht. Denn uns allen war kalt, es war staubig, dunkel. Doch die Location konnte kaum besser sein: Eine alte Treppe, die im Dunkel verschwunden ist. Ein uraltes Gewölbe eines Sudhauses aus dem Mittelalter, welches wiederum zum Kloster Waldsassen in der Oberpfalz gehört.

 

Die lokale Presse hat über mein Vorhaben berichtet - mit vielen Hintergründen und einem Drehteam, welches für das Gruppenfoto die Strapazen tapfer weggelächelt hat.

das geniale finale

Die Treppe von Jan Oechsner: Während der Dreharbeiten im alten Sudhaus des Klosters Waldsassen


Jan Oechsner, Regisseur von Die Treppe, am Drehort im Kloster Waldsassen

Ich mit der mir lieb gewordenen Treppe - wenige Monate nach dem Dreh. Schon während der Filmaufnahmen waren einige Abrissarbeiten am alten Sudhaus in vollem Gange. Für den Film nur von Vorteil: So konnte die Treppe für bestimmte Einstellungen demoliert, alte Lichtschalter versetzt sowie Steine oder Holzbalken für die Umgestaltung des riesigen Gewölbes genutzt werden. Am Ende des Films ist zu sehen, welche Kraft der Raum bekommt - und was mit der Treppe wirklich passiert.



Danke

Diese Menschen aus Waldsassen sind einfach wunderbar - und ihnen gilt mein besonderer Dank: Die Schauspieler, die Helfer - sowie Kloster-Schwester Sophia, die im besonderen Maße immer ein offens Ohr hatte. Ohne diese Leute wäre mein Film nicht möglich gewesen.

 

Auf dem Bild (von links, zusammen mit Regisseur Jan Oechsner in der Mitte): Willy Roeb; Schwester Sophia; Lisa Grötsch; Monika Grötsch; Sabine Hoscheck und Hauptdarsteller Hans Weis.