Unsichtbar!

Beispiel Mann:

Gleichstellungsgesetz ohne ihn

 

 

Beispiel Vater:

Nachtrennungsfamilien ohne ihn

 

 

Beispiel Kerl:

Sexismusdebatte ohne ihn

 

 


DAS PROBLEM BEGINNT IN BERLIN

Sie sind Millionen. Fensterputzer, Schauspieler, Väter, Rentner, Geschäftsführer, Busfahrer, Vereinsmitglieder, Schulweghelfer, Steuerzahler, Lehrer, Automechaniker, Soldaten, Trainer, Unterhaltszahler, Köche, Müllmänner, Erzieher, Nachwuchssportler, Polizisten. Sie sind so vieles. Sogar Astronauten. Oder Weltmeister. Nicht nur im Fußball.

 

Männer bringen sich jeden Tag in unserer Gesellschaft ein. Mit ihren Ideen, ihrer Courage, ihrer Tatkraft, ihrem erarbeiteten Geld. Sie alle haben Respekt verdient.

 

Aber diese 30 Millionen Männer finden nicht statt. Ganz offiziell im Amtstitel des bürgernahesten und damit wichtigsten Ressorts der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Name: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Alle Männer im arbeitsfähigen Alter sind nicht genannt. Es sind etwa 20 Millionen, vielleicht auch 30 Millionen. Ich weiß es nicht genau.

 

Was aber viele denken: In diesem Ministerium wird Geschlechterpolitik nahezu ausschließlich als Politik für Frauen verstanden. Oder? Beim Namen fängt ja vieles an. Oder hört vieles auf. Eine Spurensuche, die in Berlin beginnt.


KAMPF UM DAS WORT "MÄNNER"

Am 20. Februar 2017 hat der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags meine Petition, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  einen männerfreundlicheren Namen zu geben, endgültig abgelehnt. "Weitere Zuschriften des Petenten in dieser Angelegenheit wird der Ausschuss nicht mehr behandeln. Der Ausschussdienst ist angewiesen, derartige Zuschriften unbeantwortet zu den Akten zu nehmen." Gezeichnet: Die damalige Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke von den Linken.

 

Zuvor hatte ich fast zwei Jahre darum gekämpft, als Mann von der Bundesregierung ebenso vertreten zu werden wie Frauen. Bis heute ist es für mich nicht nachvollziehbar, weshalb  das zuständige Ministerium nicht jeden Bürger repräsentieren will. Ich und weitere Millionen Männer bleiben also unsichtbar. Schon im Amtstitel des zuständigen Ministeriums.

 

Doch interessant ist meine Korrespondenz mit Berlin allemal - denn immerhin wurde auf meinen Druck zugegeben, dass es auch Benachteiligungen gegenüber Männern gibt. Aber macht euch selbst ein Bild - die ausführliche Fassung meines Bemühens steht unter dem folgenden Link. Aber Achtung: Es bedarf einiger Geduld, es zu lesen. Trotzdem bereit? Ich freue mich ...

 

Petition