Anders denken


Ich engagiere mich für Männer und ihre Anliegen.

Ich arbeite in Vereinen mit.

Ich bin feminismuskritisch.

 

Bin ich frauenfeindlich?

Nein.

 

Bin ich rechtsradikal?

Nein.

 

Bin ich geisteskrank?

Nein.

 

Bin ich ein alter weißer Mann?

Hallo? Ich bin erst 52.

 

Grins


„Antifeministisch“ ist ja, das sei bei dieser Gelegenheit angemerkt, ein merkwürdiger Vorwurf. Der Begriff legt nahe, es gebe für anständige Menschen eine Pflicht, „feministisch“ zu sein, und schon die Nichterfüllung dieser moralischen Pflicht begründe einen schweren Charaktermangel der Person. Das stimmt aber bei „feministisch“ so wenig wie bei „islamistisch“ oder „kapitalistisch“. So wenig wie „feministisch“ ein Attribut ist, welches per se den Einzug ins Himmelreich garantiert, ist „antifeministisch“ die Fahrkarte zur Hölle. Ich selbst bin übrigens weder das eine noch das andere.

 

Thomas Fischer

Ehemaliger Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe - und ist viel gelesener Publizist

Zitat Quelle: Meedia, 25. Februar 2019



schieflage

In Deutschland regiert der Staatsfeminismus. Ja? Das sagen wenige  laut, viele trauen sich nicht. Ich versuche, dies mal auf den Punkt zu bringen.


Abgelehnt

Das Frauenministerium sollte   gleichberechtigter heißen - mit "Frauen" und "Männer" oder mit "Bürger"/"Menschen". Jedoch: Meine Petition wurde abgelehnt.



fünf brücken

Über sieben Brücken musst du gehen? Bei mir reichen fünf :-). Ich lade zum Exkurs ein -  in ein Land, wo nichts unmöglich ist. Zum Nachteil von Männern.


Misandrie

"... bis die alten weißen Männer alle tot sind ...". Ein bunter Strauß männerverachtender Zitate von Frauen. Einfach mal so zum Schmökern ...   




Gedenktag 11. juli: mehr Empathie für männer

„Politik und Medien gehen unterschiedlich mit den Schicksalen von Frauen und Männern um“, sagt Schriftsteller Gunnar Kunz und ruft dazu auf, diese Doppelmoral zu beenden. Dabei bekommt er Unterstützung von Menschenrechtsverbänden, die immer am 11. Juli zum  Tag der Geschlechter-Empathielücke begehen.

Die Gesellschaft verweigert Männern jegliches Mitgefühl, so Kunz, obwohl sie um fünf Jahre früher als Frauen sterben und den weitaus größten Anteil an Obdachlosen stellen. Nicht nur Frauen, auch Männer leiden unter häuslicher Gewalt und werden doppelt so häufig Opfer außerhäuslicher Gewalt. Das zuständige Bundesministerium bietet jedoch ausschließlich Frauen Hilfe an.

Der 11. Juli symbolisiert als Gedenktag diese Empathielücke, steht er doch für das Massaker von Srebrenica, das sich 2020 zum 25. Mal jährt. Die muslimische Enklave stand während des Balkankrieges unter dem Schutz von UN-Streitkräften, die jedoch die Eingekesselten den bosnisch-serbischen Einheiten überließen, die achttausend Männer und Jungen ab dreizehn Jahren ermordeten, während Frauen und Kinder vorab in Sicherheit gebracht worden waren.

Verbrechen wie das von Srebrenica wären nicht möglich, wenn die Vereinten Nationen die Menschenrechte für Frauen und Männer gleichermaßen ernst nähmen. Auch die Medien in Deutschland berichten einseitig, wenn beispielsweise die Entführung von Mädchen durch die Terrorgruppe Boko Haram allgemeine Empörung hervorruft, während die Ermordung von Jungen durch dieselbe Terrorgruppe kaum Erwähnung findet.

Die Glaubwürdigkeit von Medien und moderner Geschlechterpolitik muss sich daran messen lassen, inwieweit Politik und Gesellschaft in der Lage sind, männlichen Gewaltopfern das gleiche Mitgefühl entgegenzubringen wie weiblichen. Dazu bedarf es eines generellen Umdenkens. Der Gedenktag gibt den Anstoß dazu.