Fünfte Brücke


Ein Name, ein Programm:  Unsichtbar gemachte Männer


Unsichtbarer Mann:

Gleichstellungsgesetze ohne ihn

 

 

Unsichtbarer Vater:

Nachtrennungsfamilien ohne ihn

 

 

Unsichtbarer Kerl:

Sexismusdebatte ohne ihn

 

 


DAS PROBLEM BEGINNT IN BERLIN

Männer bringen sich täglich in unserer Gesellschaft ein. Mit Ideen, Courage, Tatkraft.  Aber sie finden nicht statt. Ganz offiziell im Amtstitel des bürgernahesten und damit wichtigsten Ressorts der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Name: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Bin ich zu pingelig? Nein. Denn beim Namen fängt vieles an. Oder hört manches auf. Zum Beispiel der Respekt vor allen Bürgern.  Die männliche Sicht ist noch immer oder mittlerweile in etlichen Handlungsfeldern unerwünscht. Familienpolitik, Sexismus, Schule, Gleichstellung.  Um nur drei Dinge zu nennen.

 


KAMPF UM DAS WORT "MÄNNER"

Am 20. Februar 2017 hat der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags meine Petition, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  einen männerfreundlicheren Namen zu geben, endgültig abgelehnt. "Weitere Zuschriften des Petenten in dieser Angelegenheit wird der Ausschuss nicht mehr behandeln. Der Ausschussdienst ist angewiesen, derartige Zuschriften unbeantwortet zu den Akten zu nehmen." Gezeichnet: Die damalige Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke von den Linken.

 

Zuvor hatte ich fast zwei Jahre darum gekämpft, als Mann von der Bundesregierung ebenso vertreten zu werden wie Frauen. Bis heute ist es für mich nicht nachvollziehbar, weshalb  das zuständige Ministerium nicht jeden Bürger repräsentieren will. Ich und weitere Millionen Männer bleiben also unsichtbar. Schon im Amtstitel des zuständigen Ministeriums.

 

Doch interessant ist meine Korrespondenz mit Berlin allemal - denn immerhin wurde auf meinen Druck zugegeben, dass es auch Benachteiligungen gegenüber Männern gibt. Aber macht euch selbst ein Bild - die ausführliche Fassung meines Bemühens steht unter dem folgenden Link. Aber Achtung: Es bedarf einiger Geduld, es zu lesen. Trotzdem bereit? Ich freue mich ...

 



Schreibt mir - oder besser: Diskutiert mit anderen

Diese Seiten sind keine Dogmen mit Buchstaben. Sie sind Brücken. Und egal ob ihr rübergeht, drüben bleibt oder wieder umkehrt: Schreibt mir eure Erfahrungen, gebt mir eure Sicht, gebt mir Zustimmung - oder kritische Gegenargumente. Oder noch besser: Lest einfach und diskutiert mit Anderen. Denn genau dies fehlt in der einseitigen Geschlechterpolitik, die viele Leute unkritisch hinnehmen. Vor allem auch wir Männer.