männerfeindlichkeit


In aller Öffentlichkeit: Ein bunter Strauß der Misandrie


Lest euch folgendes Zitat durch. Aber Achtung, Aufschrei-Alarm!

 

"Während der Mann sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, (...) blieb die Frau auf ihrer Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen. (...) Sie ist weiterhin nur weiblich und veschließt sich den männlichen Eigenschaften wie Toleranz, Sensibiliät, Emotionaliät. Das heißt, sie ist - streng genommen - unfertig und wurde von der Evolution und dem männlichen Geschlecht überholt."

 

Undenkbar, dass dies jemand sagt. Das wäre in den Augen vieler frauenfeindlich, ein shitstorm würde losbrechen, lautstarke Anfeindungen inklusive. Handelt es sich um eine höher gestellte Persönlichkeit, würde es Rücktrittsforderungen hageln.

 

Aber: Es kommt heutzutage vor allem darauf an, ÜBER WEN etwas gesagt wird. Über einen  Mann - oder eine Frau? Manchmal ist der Respekt anderen gegenüber doch sehr einsetig ausgeprägt. Ich finde: Wir sollten ALLE Formulierungen wie die unten Stehenden NICHT verwenden.

 


"Grundsätzlich ist Feminismus auch ein gutes Projekt für Männer. Sie müssen dann keine Arschlöcher mehr sein, sondern können nette, solidarische Menschen werden."

 

Judith Götz, Politikwissenschaftlerin


"Ich hasse Männer und hoffe, bei der Klimakrise sterben sie nicht früher, sondern müssen noch langsamer und qualvoller leiden."

 

Eine Publizisten namens Lena auf  Twitter


#KillAllMen

 

Ein Hashtag auf Twitter aus dem Jahr 2013


Die Schauspielerin Emma Thompson findet 2016, dass zu viele alte weiße Männer den Oscar gewinnen. Sie schlussfolgert: "Entweder du wartest darauf, dass sie alle sterben. Oder du bringst sie nach und nach um."


Erica Zingher forderte  vergangenes Jahr in  der Taz eine Frauenquote im Journalismus. Andernfalls müsse man halt warten, "bis die alten weißen Männer alle tot sind und ihre Posten frei werden. Welchem Mann das jetzt Angst macht: Gut, fürchtet euch ruhig."



"Von 227.000 Menschen, die im vergangenen Krisenjahr ihren Job verloren, waren nur 10.000 Frauen. Arbeit wird weiblicher, bunter, älter."

 

Ursula von der Leyen im Jahr 2009


"Männer sind wie Hunde. Sie wittern es sofort, wenn eine neue Frau Angst vor ihnen hat."

 

Thea Dorn, Autorin


"Während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, (...) blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen. (...) Er ist weiterhin nur männlich und veschließt sich den weiblichen Eigenschaften wie Toleranz, Sensibiliät, Emotionaliät. Das heißt, er ist - streng genommen - unfertig und wurde von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt."

 

Cornelia Pieper 2007, Vize-Bundesvorsitzende der FDP


"Junge Männer. Die gefährlichste Spezies der Welt."

 

Überschrift im Magazin "Der Spiegel",  2008


"Schwule und Lesben sind unter dem Nationalsozialismus aber auf unterschiedliche Weise unterdrückt worden. Etwas vereinfacht gesagt: Homosexuelle Männer wurden getötet, Frauen totgeschwiegen."

 

Maren Kroymann in der TAZ



Anmerkung: Die verwendeten Zitate sind eine kleine Auswahl und stammen aus der etwa 550 Seiten umfassenden Publikation "Besonders Frauen - das Schwarzbuch des Feminismus von 1968 bis 2019" des Berliner Autors Gunnar Kunz.